Cellounterricht in Hamburg
"Kann der Lehrer keine Lösung finden, die dem Talent und dem Temperament seines Schülers angemessen ist, dann ist das der Fehler des Lehrers, nicht des Schülers."
William Pleeth
Beim Unterrichten eines Musikinstruments geht es mir in erster Linie darum, den Schüler zu Wachstum und Entfaltung zu ermutigen. Ich richte mich nach dem, was zu dem Temperament des Schülers passt und nicht nach einer bestimmten Schule. So kann es sein, dass ein Mädchen von sechs Jahren schon drei Notenhefte auswendig gelernt hat und ein Junge von zehn Jahren ausschließlich nach dem Gehör spielt.
Ich lerne viel von meinen Schülern. Es ist erstaunlich, dass es immer wieder vorkommt, dass kleine Kinder manche technische Hürde nehmen ohne zu ahnen, dass es eine ist. Sie können es einfach ohne Nachzudenken und das ist der Schlüssel zur Überwindung so mancher Schwierigkeit.
Die Körperübungen, die meinen Unterricht begleiten, dienen oftmals dazu, die Schüler von dem Denken an die Schwierigkeiten abzulenken und ein freies Fließen im Körper zu entdecken, das sich auf das Spiel überträgt.
Beim Üben auf das Gute aufzubauen, was bereits da ist, sorgt für eine positive Einstellung zum Instrument und zur Musik überhaupt. Es gibt keinen Zwang zum Üben, um eine Medaille im Schnellspielen zu gewinnen. Aber es ist am Anfang nötig, eine Überoutine zu entwickeln. Das im Cellounterricht gelernte ist wie ein zartes Pflänzchen, das Wasser und Nährstoffe braucht. Das Wiederholen ist wie das Einpflanzen, das tägliche Üben wie tägliches Gießen.
Tägliches Gießen lässt wachsen und sprießen!
Cordula Grolle
Cellounterricht und Klavierunterricht in Hamburg-Eimsbüttel
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